Foto: Tesla

Zulieferer aus Asien haben es durchblicken lassen: Bereits im ersten Quartal 2020 könnte Tesla die ersten Fahrzeuge des Crossover-SUV Model Y an Kunden ausliefern. Das wäre fast ein halbes Jahr früher als bisher bekannt. Laut eines Analysten fährt der kalifornische E-Autopionier die Bestellungen für seine vierte Baureihe bei taiwanesischen Lieferanten gerade hoch, um die Massenproduktion zu starten. Bewahrheiten sich die Gerüchte, wäre das eine Premiere für Elon Musk – weil er erstmals ein Fahrzeug statt verspätet deutlich früher als geplant auf die Straßen bringt.  

Zudem gibt es Neuigkeiten zur geplanten Gigafactory in Brandenburg. Das Unternehmen hat jetzt eine europäische Aktiengesellschaft namens Tesla Manufacturing Brandenburg SE gegründet. Ihr Geschäftszweck: Design, Import und Vertrieb von E-Fahrzeugen, aber auch von Energiespeichern und Solaranlagen.

Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) stellte aber klar: Noch sei der Bau der Fabrik nicht in trockenen Tüchern, die Hälfte des Weges sei noch zu gehen. Denn die Planungen für das Werk müssten erst das erforderliche Genehmigungsverfahren durchlaufen, was noch für Verzögerungen sorgen könne.

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Flixbus stoppt Stromer, Sion in Geldnöten

Ende 2018 hat der Fernbus-Anbieter Flixbus seinen ersten vollelektrischen Reisebus auf einer deutschen Strecke in Betrieb genommen – und zwar zwischen Frankfurt und Mannheim. Jetzt hat das Unternehmen mitgeteilt, das Projekt demnächst beenden zu wollen. Als Grund nennt es technische Probleme mit Fahrzeug des chinesischen Herstellers BYD, von dem es keine technische Unterstützung hierzulande gegeben habe.

Flixbus will aber durchaus künftig wieder Strecken mit Elektrobussen betreiben, allerdings fehlten dazu derzeit passende Angebote europäischer Hersteller. Dabei hat das Unternehmen gar nicht sehr hohe Ansprüche an die Reichweite: 300 bis 400 Kilometer genügten. Alternativ plant es jetzt, Fahrzeuge mit Brennstoffzellen und mit Biogas-Antrieb zu testen.  

Dem Münchner Start-up Sono Motors droht das Geld auszugeben, es bittet daher Fans und Kunden in einer der größten Crowdfunding-Kampagnen Europas um 50 Millionen Euro. Kommt die Summe nicht bis zum 30.12. zusammen, droht das Ende des solarelektrischen Stromers Sion.

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