Foto: Volkswagen

Volkswagen hat einmal mehr versichert, den ID.3 pünktlich im Sommer auf den Markt zu bringen – trotz aller Probleme mit der Software. Konzernchef Herbert Diess hat höchstpersönlich auf dem Karriereportal Linkedin von einem Treffen mit dem VW-Markenvorstand für Elektromobilität Thomas Ulbrich berichtet. Seine Arbeitswoche habe mit dem wichtigsten Projekt zum Erreichen der europäischen Vorgaben für den CO2-Ausstoß 2020 / 2021 begonnen, erklärte der CEO. Beim ID.3 hätten die Entwickler Fortschritte gemacht. So habe Ulbrich vor kurzem eine 1200 Kilometer Testfahrt mit dem kompakten Stromer absolviert inklusive mehrerer Stopps zum Schnellladen – die gut verlaufen seien.

Umgekehrt hat Volkswagen jetzt für den e-Golf einen Bestellstopp verhängt, dessen Produktion gegen Ende des Jahres ausläuft, um dann Platz für den ID.3 zu machen. Ähnlich war auch schon Seat beim Mii Electric vorgegangen, der ebenfalls nicht mehr bestellbar ist. Wer aber dennoch eines der beiden Elektromodelle kaufen will, kann die Händler der Umgebung abklappern oder per Online-Suche nach einem Fahrzeug fahnden. Denn einzelne, bereits ausgelieferte Exemplare sind noch verfügbar.

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Mercedes beendet Entwicklung von Pkws mit Brennstoffzellen

Opel hat wiederum das zweite Elektromodell nach dem Corsa-e angekündigt: Es hat handelt sich um die Akku-Variante der neuen Generation des Mokkas, einem kompakten SUV. Der nutzt dieselbe technische Plattform wie das Schwestermodell 2008 von Peugeot oder der Crossback e-tense von DS. Die Produktion soll im vierten Quartal starten, Anfang 2021 sollen dann die ersten Kunden den Stromer erhalten können. Opel-Chef Michael Lohscheller heizt jedenfalls schon jetzt die Erwartungen an, er verspricht, der Mokka werde eines der spannendsten Autos in der langen Geschichte der Rüsselsheimer und „die Sicht auf die Marke verändern“.

Daimler will sich nun ebenfalls im Pkw-Bereich auf batterieelektrische Autos konzentrieren, die Entwicklung neuer Modelle mit Brennstoffzellen, die Wasserstoff als Energiespeicher nutzen, gibt der Konzern bis auf weiteres auf. Stattdessen wollen die Stuttgarter die Technik gemeinsam mit Volvo für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen vorantreiben.

Porsche wird wohl eine günstigere Version des Elektroflitzers Taycan anbieten, deren Basispreis weniger als 100.000 Euro betragen soll. Dafür muss das Modell mit einem kleineren Akku und ohne Allradantrieb auskommen. Marktstart für den Hecktriebler soll wohl in China sein. Zur Reichweite gibt es noch keine offiziellen Angaben.

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