Die Reaktionen auf die elektrische Variante des neuen Opel Mokka-e in den Medien waren positiv wie lange nicht mehr. Mit seinem schicken Design, einem ordentlichen Platzangebot und alltagstauglichen Reichweiten kam das Elektroauto aber auch bei den Opel-Händlern und Kunden sehr gut an. Das Ergebnis: Nur zehn Wochen nach dem offiziellen Verkaufsstart im September vergangenen Jahres war die gesamte Jahresproduktion des Mokka-e für 2021 vergriffen. Wer Anfang Dezember das Modell ordern wollte, sah meist nur noch die Rücklichter, wie EDISON nach Hinweisen aus Händlerkreisen berichtete.

Die Händler waren überrascht, die Kunden verärgert und die Geschäftsführung von Opel peinlich berührt: Da hat man nun endlich mal wieder einen Verkaufsschlager – und kann aufgrund der großen Nachfrage und beschränkter Produktionskapazitäten monatelang nicht liefern.

Elektroauto ist in allen Varianten lieferbar

Doch die Rüsselsheimer haben inzwischen reagiert. Wie Opel-Chef Michael Lohscheller in einem Interview jetzt bekannt gab, kriegt die neue „Lokomotive“ der Traditionsmarke jetzt ordentlich Dampf auf den Kessel: Im Werk des Mutterkonzerns PSA in Poissy, wo auch das Schwestermodell DS3 Crossback vom Band läuft, werden die Produktionskapazitäten erhöht. Lohscheller: „Wir haben nachgebessert“. Mit dem Ergebnis, dass „jeder Kunde, der jetzt einen Mokka-e bestellt“, das Fahrzeug noch in diesem Jahr geliefert bekommt, wie Lohscheller verspricht. Die Lieferzeiten würden sich damit von teilweise bis zu 14 auf neun Monate verkürzen. Und das für alle Varianten und Ausstattungslinien. Also auch für das preiswerte Basismodell „Edition“.

Produktionszahlen und Lieferzeiten nannte Lohscheller in dem Interview gleichwohl nicht. Wir werden also mal schauen müssen, wie lange die gute Verfügbarkeit anhält.

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