Für Skoda läuft es gut in Deutschland. Bis Ende Oktober hat die tschechische Tochter des Volkswagen-Konzerns hierzulande rund 188.000 Auto abgesetzt und damit seinen Marktanteil auf 8,0 Prozent hochgeschraubt. Damit hat Skoda Deutschland schon jetzt fast so viele Autos auf die Straße gebracht wie im gesamten Vorjahr, dem bislang erfolgreichsten mit einem Marktanteil von 7,4 Prozent.

Verantwortlich für das kräftige Wachstum ist ein Elektroauto: Der Skoda Elroq. Allein von dem Modell wurden laut KBA-Statistik bislang 19.391 Fahrzeuge neu zugelassen. Im Oktober war der Kompakt-SUV damit im Modellranking die Nummer 2 hinter dem (immer noch konventionell angetriebenen) Octavia. Aber er rangierte schon vor dem Enyaq, dem etwas größeren und teureren Batterie-Schwestermodell – und war bundesweit auch über alle Anbieter hinweg das meistverkaufte Elektroauto.

"Die Juroren haben den Nerv der Zeit getroffen" 
Skoda-Chef Klaus Zellmer vor dem Elroq RS, der allradgetriebenen Topvariante der Modellreihe.
„Die Juroren haben den Nerv der Zeit getroffen“
Skoda-Chef Klaus Zellmer vor dem Elroq RS, der allradgetriebenen Topvariante der Modellreihe.

Der neue Elroq kommt ohne Zweifel gut an. Und das nicht nur bei den Autokäufern, sondern auch bei den Juroren des „German Car of the Year“-Award – 25 im deutschsprachigen Raum aktiven Motorjournalisten sowie 15 internationalen Gastjuroren. Zu denen auch der Autor dieser Zeilen zählt. Nach ausgiebigen Testfahrten mit den fünf Klassensiegern – dem Dacia Bigster Budget-Car) , dem Hyundai Ioniq 9 (Premiumklasse), dem Cadillac Vistiq (Luxusklasse) und dem Lucid Air Sapphire (Performanceklasse) kürten sie in diesem Jahr den vollelektrischen Kompaktwagen zum „Gesamtsieger. „German Car of the Year“ 2026.

Bester in der Summe der Eigenschaften

„Die Juroren haben den Nerv der Zeit getroffen“, freute sich Skoda-Chef Klaus Zellmer, der auf dem Laurin & Klement-Campus in Mlada Boleslav die begehrte Trophäe entgegennahm. „Unsere Kunden“, fügte Zellmer hin, „stimmen jeden Tag ab: Für sie ist der Elroq längst ein Gewinn, ein Auto des Jahres.“ Mit der Folge, dass in Mlada Boleslav die Produktion inzwischen voll ausgelastet ist.

Gepunktet hatte der Skoda Elroq bei der Fachjury unter anderem bei den Umweltaspekten und mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Gefallen konnten auch der Antrieb und die Verarbeitungsqualität. In der Summe seiner Eigenschaften war der Elroq letztlich klar besser als die Wettbewerber und präsentierte sich als rundum gutes Auto für Jedermann – „wie früher etwa ein VW Golf“, so die Meinung eines Jurors.

Interessant auch: Mit dem Skoda Elroq holte in dem Wettbewerb, der seit 2019 ausgetragen wird, bereits zum dritten Mal ein Fahrzeug auf dem Modularen Elektro-Baukasten des Volkswagen-Konzerns den Gesamtsieg. 2024 gewann der VW ID.7 die Endausscheidung, 2023 holte der VW ID.Buzz den Gesamtsieg.

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