Nur vier Außenlackierungen zum Start

Musik, das ist doch ein gutes Stichwort, denn in der Techno-Ausstattung soll das bei Renault beliebte französische Arkamys-Audiosystem mit sechs Lautsprechern für klaren Klang und ausgewogene Frequenzen sorgen. Für ein optimales akustisches Erlebnis können Nutzerinnen und Nutzer da eines von vier zusammen mit Jarre entwickelten Sound-Themen auswählen: Natural, Live, Club oder Podcast. Klingt alles wirklich gut, haben wir in Paris selbstverständlich gleich ausprobiert.

Ansonsten haben sie die Ausstattung des Twingos schwer gestrafft. So wird er bei der Markteinführung mit nur vier Karosseriefarben zu haben sein, anstatt wie zuvor mit bis zu zehn. Da wären jetzt Absolut-Rot, Absolut-Grün, Mango-Gelb und Black-Pearl-Schwarz. Ziemlich scharf wirkt auf jeden Fall dieses Absolut-Grün, eine exakte Kopie der Farbe, die speziell für das Showcar des neuen Twingo E-Tech Elektrisch entwickelt und 2023 vorgestellt wurde. Witzig im Innenraum: Wie Renault 5 E-Tech Elektrisch hat auch der Twingo in der Techno-Version diesen „e-pop shifter” in Form eines Lippenstifts, mit dem man sich den Gangwahlhebel individuell gestalten kann.

Eine Stadt sieht Rot 
Absolut-Rot heißt eine der vier Lackierungen, die Renault für den Twingo anbietet. Dezentere Farben sollen später folgen. Und hoffentlich auch ein Faltschiebedach.
Eine Stadt sieht Rot
Absolut-Rot heißt eine der vier Lackierungen, die Renault für den Twingo anbietet. Dezentere Farben sollen später folgen. Und hoffentlich auch ein Faltschiebedach.

Gebaut wird auch dieser Twingo E-Tech im slowenischen Novo Mesto, einem traditionsreichen Renault-Werk, wo bereits über fünf Millionen Fahrzeuge der Marke gebaut wurden hauptsächlich die Vertreter des kleineren A- und B-Segments – Renault 4, Renault 5, Clio sowie Twingo 2 und 3.

Entwicklungshilfe aus China

Und klar, das Design dieses Twingo kommt natürlich aus Frankreich, wo bei Renault seit 2009 der Holländer Laurens van den Acker den Hut aufhat. Aber auch die Chinesen waren beim neuen Twingo im Boot, nämlich mit 100 Mitarbeitern des ACDV, diesem 2024 gegründeten Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai, das mittlerweile für seine schnellen Entwicklungszeiten, beste Zulieferkontakte, brutale Kostenminimierung und technologische Kompetenz bestens bekannt ist.

Zurück zum Auto. Fahrerassistenzsysteme? Klar, das volle Programm und noch einiges mehr, was es sonst nur in höheren Klassen gibt. Insgesamt 24 Systeme sind verfügbar – darunter einige, die in erster Linie für den Einsatz in der Stadt gedacht sind. Sie sind Teil des optionalen Pakets „Parken & Sicherheit”.
An Front, Seiten und Heck kommen zwölf Sensoren zum Einsatz, die jetzt die optionale selbstständige Einparkfunktion des Twingos unterstützen. Eine Premiere bei den Kleinwagen.

Betreutes Fahren

Auch sonst alles da: Ausstiegswarner, Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Frontsensoren mit Notfall-Spurhaltefunktion, Totwinkelassistent und eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. Beim Rückwärtsfahren wird der Kleine im Notfall automatisch abgebremst, um einen Zusammenprall mit einem Fußgänger oder einem anderen Hindernis zu verhindern. Und mit dem My Safety Switch links vom Lenkrad lassen sich die bevorzugten Einstellungen für bis zu fünf dieser Systeme gleichzeitig per Knopfdruck aktivieren oder deaktivieren. Zudem hat dieser Twingo die Fireman Access-Technologie, die im bösen Brandfall die luftgekühlte Batterie schnell mit Wasser flutet sowie den QRescue, einem QR-Code, der Rettungsdiensten in Notfällen wichtige Informationen liefert und so die Arbeit der Feuerwehrleute erleichtern soll.

Auf Nummer sicher  
Insgesamt 24 Assistenz-Systeme sind für den Twingo verfügbar. An Front, Seiten und Heck kommen zwölf Sensoren zum Einsatz, die beim Öffnen der Türen herannahende Fahrzeuge melden - und auch das selbstständige Einparken unterstützen.
Auf Nummer sicher
Insgesamt 24 Assistenz-Systeme sind für den Twingo verfügbar. An Front, Seiten und Heck kommen zwölf Sensoren zum Einsatz, die beim Öffnen der Türen herannahende Fahrzeuge melden – und auch das selbstständige Einparken unterstützen.

Was vergessen? Ja, beinahe mit Absicht. Denn es geht um diesen oberlehrerhaften Safety Score, der unsere Fahrweise anhand der Daten, die die Sensoren zur gefahrenen Geschwindigkeit, zur Position des Fahrzeugs innerhalb der Fahrspur und zum Abstand sammeln, analysiert und am Ende jeder Fahrt auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet. Das System nutzt dabei auch die kameragestützte Fahrerüberwachung, um eine noch peniblere Analyse unseres Fahrstils zu ermöglichen. Und am Ende gibt uns dieser Safety Coach freundlich persönliche Tipps zur Verbesserung der Fahrsicherheit. Na toll, wer will das schon hören.

Und was kostet der Spaß? Das erfahren Sie im sechsten und letzten Teil der Vorstellung.

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