Das lange Wochenende rund um Christi Himmelfahrt beziehungsweise Vatertag steht vor der Tür und treibt die Menschen auf die Straßen. Auch der Öl-Multi Shell erwartet für die kommenden Tage ordentlich Reiseverkehr – von Familienbesuchen bis hin zum ersten großen Schwung in Richtung Start der Urlaubssaison. Pünktlich dazu haut das Unternehmen für alle E-Auto-Fahrer eine ziemliche Ansage an der Ladesäule raus.

Wer elektrisch unterwegs ist, kann seine Reisekasse schonen: Shell Recharge reduziert über das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende bundesweit die Preise für das Schnellladen deutlich. Mit der Preisaktion möchte das Unternehmen seinen Kunden ein planbares und kostengünstiges Laden auf der Durchreise ermöglichen.

Die Konditionen für den „Vatertags“-Strom

Wer vom günstigen Strom profitieren möchte, sollte allerdings die Uhr im Blick behalten:

  • Aktionszeitraum: Die Aktion gilt von Mittwoch, 13. Mai, bis einschließlich Sonntag, 17. Mai 2026.
  • Uhrzeit: Der Rabatt greift täglich im Zeitfenster zwischen punkt 9 und 17 Uhr.
  • Der Preis: Privatkunden ohne Vertragsbindung zahlen in diesem Zeitraum statt wie üblich zwischen 59 und 64 Cent nur 39 Cent pro Kilowattstunde beim ultraschnellen Laden mit bis zu 400 kW.
  • Der Extra-Rabatt: Wer das Abo „Shell Recharge e-Deal“ (Monatsgebühr 5,99 Euro) nutzt, drückt den Preis sogar auf schlappe 29 Cent/kWh.
  • Das Kleingedruckte: Der Rabatt gilt bundesweit an allen eigenen Shell Recharge Schnellladesäulen und wird ganz klassisch über die Nutzung der Shell App oder die Ladekarte abgerechnet. Aber Achtung: Gegebenenfalls anfallende Transaktions- oder Blockiergebühren können trotzdem fällig werden.

Florian Glattes, General Manager für Shell Mobility in der DACH-Region, erklärt die Motivation hinter der Aktion so: „Gerade auf Reisen zählt Verlässlichkeit“. Der Anspruch von Shell sei es, klare Preise, schnelle Ladezeiten und ein attraktives Angebot zu liefern und Marktvorteile schnell an die Kunden weiterzugeben. Immerhin betreibt der Konzern in Deutschland mittlerweile rund 2.200 seiner Recharge-Schnellladepunkte, an denen man den Akku in entspannten 20 bis 30 Minuten wieder ausreichend für die Weiterfahrt befüllen kann.

Schöne neue E-Welt, aber was ist mit dem Sprit?

Dass Shell mit Sonderangeboten für Ladestrom lockt, ist für aufmerksame Beobachter allerdings nicht ganz neu. Schon im vergangenen Sommer hatte der Konzern mit speziellen Angeboten ordentlich die Werbetrommel gerührt und auch stark vergünstigte, dynamische Stromtarife für die heimische Wallbox beworben.

Einen faden Beigeschmack hat dieser Elektro-Fokus allerdings für die klassische Verbrenner-Fraktion. Ein satter Rabatt auf die Benzin- und Dieselpreise würde an so einem reiseintensiven langen Wochenende mit Sicherheit noch weitaus mehr Familien ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Stattdessen ist an den Zapfsäulen Weinen angesagt: Die Spritpreise pendeln trotz des staatlichen Tankrabatts weiterhin um die Zwei-Euro-Marke.

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3 Kommentare

  1. Philipp

    Die Verbrenner kriegen doch jetzt schon ihre Subventionen um weiter die Umwelt zu verpesten und extremistische Regime zu unterstützen. Sollen einfach Zuhause bleiben.

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  2. AndiWand

    Deine PV-Anlage kannst du zum Glück auch mit in den Urlaub nehmen. Baust du die Anlage dann jedesmal ab oder hast du noch eine Zweite in der Garage?

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  3. Jürgen Baumann

    Na, da bleibe ich lieber an meiner eigenen PV Anlage. Da lade ich de facto gratis.

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