Foto: Rivian

Bisher ist der Autobauer Ford in den USA vor allem mit Pick-ups wie dem F-150 erfolgreich – der aber bisher nur mit Verbrenner zu haben ist. Um den Umstieg in die Elektromobilität auch in dieser Modellklasse schneller hinzubekommen, hat sich der Konzern jetzt am Start-up Rivian beteiligt. Die kalifornische Firma hat gerade auf der New York Motorshow den Pick-up R1T und das Verwandte SUV R1S gezeigt. Beide verfügen über vier Radnabenmotoren und können damit im Notfall auf der Stelle drehen.

Ford will von dem Know-How des Rivian-Gründers und CEO RJ Scaringe sowie dessen Team profitieren und lässt sich die Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen eine halbe Milliarde Dollar kosten. Dafür darf der Konzern die Plattform des Start-ups für eigene Modelle nutzen.

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Volkswagen fährt beim Aufbruch in die neue Verkehrswelt eine etwas andere Strategie als Ford und hat mit Moia ein eigenes Start-up gegründet – für neuartige Mobilitätsdienste. Nach Probeläufen in Hannover wollte der Shuttledienst jetzt in Hamburg durchstarten: Rund 500 kleine Elektrobusse – in der Endausbaustufe gegen Ende des Jahres – sollten Fahrgäste gemeinsam mit anderen Passagieren durch die Hansestadt chauffieren, herbeigerufen per App. Ein klassisches Ridesharing-Angebot. Doch die Taxibranche intervenierte und klagte gegen Moia. Jetzt hat ein Verwaltungsgericht die VW-Tochter darauf verpflichtet vorerst nicht mehr als 200 Fahrzeuge auf die Straßen zu schicken.

Und für Tesla war es wieder einmal eine aufregende Woche: Erst kündigte Chef Elon Musk einen Robo-Taxidienst für das kommende Jahr an und musste dann wenige Tage später einen herben Quartalsverlust einräumen. Es bleibt also gewohnt spannend bei Tesla.

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