Der Unternehmensberater hat sich deshalb beim Porsche-Tuner speedART in Gerlingen bei Stuttgart in seinen Taycan 4S einen Active Sound System einbauen lassen. Nun klingt der Elektro-Porsche selbst im Normal-Modus zumindest ein wenig so, als hätte er noch einen PS-starken V8-Benziner unter der Haube: Brabbelnd, grummelnd, bärenstark. Nach innen, aber auch nach außen: Über einen Karbon-beschichteten Speziallautsprecher unter dem Fahrzeugboden werden auch Passanten auf das Nahen des 571 PS starken Power-Stromers aufmerksam gemacht. Und dem Fahrer soll so die Umgewöhnung auf die neue Antriebstechnik erleichtert werden.

Verschiedene Elektro-Sounds zur Auswahl

„Unsere Kunden wollen das so – warum sollten wir ihnen den Wunsch abschlagen?“ fragt speedART-Geschäftsführer Björn Striening, der das System entwickelt hat. Gesteuert wird es über den Drehregler einer Smartphone-App – ist man irgendwann des Achtzylinder-klangs überdrüssig, kann darüber auch ein anderer sportlichen Elektro-Sound hochgeladen werden.

Der Klang passt sich dabei immer Fahrverhalten an, da das System Zustandsdaten über Last und Geschwindigkeit übermittelt bekommt. Im V8-Modus werden zudem Schaltpunkte simuliert, so dass das eintönige Hochbeschleunigen des E-Motors sehr sportlich und sonor simuliert wird – und an einem echten großvolumigen Verbrenner erinnert.

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Der Cross Turismo kommt

Der zweite Elektro-Porsche ist bestätigt: In seiner Sitzung vom 18. Oktober hat sich der Aufsichtsrat der Porsche AG für die Serienfertigung der Konzeptstudie Mission E Cross Turismo entschieden. © Copyright Porsche

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Die Premiere war im März

Der Cross Turismo wurde im März auf dem Genfer Autosalon erstmals gezeigt – als seriennahe Übung für Designer und Ingenieure, was auf der Plattform des Mission E möglich ist. © Copyright Porsche

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Der Wagen kam gut an

Mit dem Zuspruch für die fahrbare Konzeptstudie bei seiner Premiere war Porsche offenbar sehr zufrieden – sonst hätte der Wagen den Sprung in die Serie nicht geschafft. © Copyright Porsche

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Kommt er als Taycan Cross Turismo?

Der Cross Turismo ist eine Mischung aus Kombi und SUV. Den Namen für das Serienmodell hat Porsche allerdings noch nicht verraten. Von der Seite lassen sich einige Parallelen zu dem Panamera Sport Turismo erkennen, aber auch klare Anleihen an der Elektro-Studie Mission E. © Copyright Porsche

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Gleiche Technik

Da sich der Cross Tursimo die intern als J1 bezeichnete Elektro-Plattform mit dem Taycan teilt, ähneln sich auch die technischen Daten: 600 PS Leistung, 500 Kilometer Reichweite, 800-Volt-Schnellladetechnik und ein Akku von mindestens 90 Kilowattstunden. © Copyright Porsche

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Futuristisch

Im Innenraum wird sich mit der Premiere des Taycan zeigen, wie viel von der Studie auch in der Serie kommt. © Copyright Porsche

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Studie oder Serie?

Das Layout des Kofferraums dürfte sich bis zum Serienstart noch ändern, zumindest eine bessere Absicherung zu den Rücksitzen ist Pflicht. © Copyright Porsche

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Das Stammwerk wächst weiter

Für die Produktion des noch namenlosen Cross Turismo werden in Zuffenhausen 300 weitere Mitarbeiter angestellt. © Copyright Porsche

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Kommt er 2021?

Ein Datum für den Serienstart gibt es noch nicht. Somit ist auch unklar, ob der Cross Turismo das kürzlich von Finanzvorstand Lutz Meschke für 2021 in Aussicht gestellte Elektro-SUV ist oder ob noch ein elektrischer Ableger des Macan kommt. So oder so: Der Anfang ist gemacht und Porsche geht den Weg weiter. © Copyright Porsche

Wie das klingt? Gewöhnungsbedürftig – man muss sich darauf einlassen. Und das nötige Kleingeld mitbringen. Das System, das einst entwickelt wurde, um die nagelnden Geräusche von Dieselmotoren zu übertönen, kostet in der ie einfachsten Ausführung knapp 2000 Euro. Mit Tweater und Subwoofer im Fahrzeug kommen noch ein paar hundert Euro hinzu – sowie die Kosten für den Einbau. Dafür finde man dann aber auch Gehör im Straßenverkehr selbst wenn man vollelektrisch fährt.

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