Foto: Byton

Zuletzt mehrten sich Berichte über die finanziellen Probleme chinesischer E-Auto-Hersteller, doch jetzt kann Byton das Erreichen eines wichtigen Meilensteins verkünden: Das Start-up hat in seiner Fabrik in Nanjing die ersten Exemplare des M-Byte gebaut. Wie Chief Customer Officer Andreas Schaaf im Interview versichert, laufe bei dem SUV alles nach Plan. Mit den Vorserien-Fahrzeugen testet das Unternehmen seine Produktionsprozesse.

Weiter sagte Schaaf, nach dem positiven Feedback auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt wolle sich Byton stärker als bisher um die europäischen Märkte kümmern. Allerdings wird das Fahrzeug erst ab Mitte 2021 in Deutschland verfügbar sein. Es soll dann ab 45.000 Euro (vor Steuern) kosten. Das Einstiegsmodell verfügt über Hinterradantrieb mit einem 200 Kilowatt starken Motor. Die Batterie fasst 72 Kilowattstunden Energie, was für 360 Kilometer Reichweite sorgen soll.

Tesla, Volkswagen und BMW investieren in Standorte

Natürlich berichtet RobinTV auch über die Meldung der vergangenen Woche: Tesla errichtet in Brandenburg eine Gigafactory, um das Model Y und Batterien zu bauen.

Für nicht ganz so viel Aufmerksamkeit sorgte eine Ankündigung von Volkswagen – die es aber trotzdem in sich hat. Die Wolfsburger wollen ihr Werk im US-Bundesstaat Tennessee für immerhin 800 Millionen Dollar zum Hauptstandort in den Vereinigten Staaten für die Produktion von Elektroautos machen. Dabei sollen 1000 neue Arbeitsplätze unter anderem in der Batteriefertigung entstehen.

Und auch BMW investiert und zwar in ein Kompetenzzentrum für die Batteriezellfertigung. Das nimmt im Dezember seine Arbeit in München auf. Die Münchner geben dafür 200 Millionen Euro aus und wollen bis zu 200 Jobs schaffen. Allerdings wollen die Bayern nicht selbst Batterien fertigen, sondern das Zusammenspiel von Antrieb und Akku verbessern. Es geht aber auch um das Thema Beschaffung: BMW will Rohstoffe in eigener Regie einkaufen und an die Batterie-Bauer weiterreichen – und auf diese Weise deren Herkunft kontrollieren können. So sollen beispielsweise nur noch Australien und Marokko Kobalt liefern.

Schließlich hat Honda bekannt gegeben, an einem zweiten Elektroauto zu arbeiten. Umgekehrt will das japanische Unternehmen nach 2022 keine Diesel-Motoren mehr anbieten. Derzeit struktuiert das Management die Entwicklungsabteilung um, damit weitere Vollstromer und Plug-in-Hybride schneller marktreif werden.

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