Seit November 2019 bietet Peugeot seinen kleinen 208 auch als Vollstromer an – mit dem Standardantrieb des Stellantis-Konzerns, der einen 100 kW (136 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse mit einem 50 kWh große Lithium-Akku verknüpft. Ob Opel Corsa-e, Opel Mokka-e, Citroen E-C4 Electric oder DS Crossback E-Tense (um nur ein paar Modelle zu nennen) – all diese Elektroautos sind mit dem bewährten Triebsatz unterwegs.

Mit dem Modelljahr 2023 legt Peugeot jetzt aber nach: Nach einer ersten (kleinen) Weiterentwicklung Ende 2021, mit der die Reichweite um 22 km erhöht wurde, kriegt der e-208 nun den stärkeren Motor des größeren Schwestermodells e-308. Die maximale Leistung steigt darüber um 15 Prozent auf 115 kW (156 PS), der Energieverbrauch nach der WLTP-Verbrauchsnorm gleichzeitig von 16,4 auf 12 kWh. Das Ergebnis ist nicht nur deutlich mehr Fahrspaß, sondern eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer. Das aktuelle Modell muss spätestens nach 362 Kilometern eine Ladesäule aufsuchen.

Feintuning
Die Modellpflege am Peugeot e-208 merken Fahrer am ehesten beim Blick auf den Monitor und beim Studium der Verbrauchswerte. Der Innenraum selbst wurde nur geringfügig modifiziert – etwa durch neue Sitzbezüge.

Die Batteriekapazität bleibt mit 50 kWh unangetastet, allerdings kommt nach Angaben des Herstellers eine neue Zellgeneration zum Einsatz. Auch an anderen Stellen wurde kräftig „optimiert“, um den e-208 aufzufrischen und noch alltagstauglicher zu machen. So ist nun serienmäßig eine Wärmepumpe an Bord, um den Innenraum auch in der kalten Jahreszeit ohne große Reichweitenverluste aufzuheizen. Zudem werden neue, besonders rollwiderstandsarme Reifen aufgezogen sowie das Übersetzungsverhältnis des Getriebes modifiziert. In Summe soll die Reichweite bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt und im Stadtverkehr Reichweitengewinne von bis zu 40 Kilometern zu erzielen sein.

Wie sich die Maßnahmen auf den Verkaufspreis auswirken, mag Peugeot allerdings noch nicht verraten: Billiger wird der e-208 der neuen Generation sicherlich nicht.

Artikel teilen

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert