Das E-Bike ist auch im Modelljahr 2019 das Zugpferd der Fahrradbranche. Die Verkaufszahlen stiegen 2018 um 36 Prozent auf 980.000 Zweiräder mit elektrischer Trittunterstützung. Jede Radgattung steht inzwischen unter Strom. So ist das E-Bike für viele Großstadtbewohner längst Auto-Ersatz im Alltag. Obendrein bereitet es jede Menge Spaß in der Freizeit. Und Fahrradfahren fördert auch dann die Fitness, wenn beim Anstieg am Berg ein kleiner Motor die Arbeit der Beinmuskulatur unterstützt. E-Bikes sind cool – und werden immer besser. Das zeigt sich gerade in diesen Tagen, an denen die Räder der neuen Generation in den Handel kommen: leistungsstärker und mit noch mehr Ausdauer, smarter und mit noch mehr Komfort-Features.

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Flyer TX 7.70

Komfortables, weil vollgefedertes Reiserad, mit Bosch-Motor und ABS-System. Damit man bei einer Vollbremsung nicht gleich aus der Bahn fliegt. © Copyright Flyer

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Brompton Electric

Faltrad mit eigenem Frontnabenmotor und schlauem Akku-Taschenkonzept, ideal für Pendler oder Reisende. Ab 4899 Euro. © Copyright Brompton

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Velotraum Finder FD 12E

Robustes Reiserad für Feinschmecker, mit breiter Bereifung, Neodrive-Nabenmotor des schwäbischen Herstellers Alber an der Hinterachse und einem wartungsfreien Antrieb durch ein Pinion-Zentralgetriebe und Carbon-Riemen. Der Akku speichert 612 Wattstunden Strom. Mit vielen Möglichkeiten zur Individualisierung. Ab 5400 Euro. © Copyright Velotraum

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HP Velotechnik Scorpion fs 26S

Der Grandtourismo unter den E-Bikes mit einer Trittunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Maximaler Reisekomfort dank Panorama-Sitzplatz und drei Rädern. Mit Kfz-Technik nach neuester Norm. Der einzige Haken: Der Spaß beginnt erst bei 8990 Euro. © Copyright HP Velotechnik

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r+m Load 75

Vollgefederter Transporter für – je nach Einsatz – Familie und Handwerk, mit kräftigem Bosch CX-Motor. Für längere Strecken auch mit Doppel-Akku lieferbar. Ab 5599 Euro. © Copyright Riese + Müller

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Winora Yucatan 8

Der Einstieg ins Pedelec-Vergnügen. Das solide Tourenrad bringt Scheibenbremsen mit, den neuen Mittelmotor PW-SE von Yamaha sowie eine 8-Gang-Schaltung von Shimano. Für 1999 Euro. © Copyright Winora

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Stevens E-Gadino

Elegantes Allround-Pedelec mit niedrigem Schwerpunkt und 8-Gang-Nabenschaltung. Moderate Trittunterstützung liefert Shimanos neuer Antrieb Steps E6100. Pfiffig auch: Der Bordcomputer lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln. Das Ganze gibts für moderate 2799 Euro. © Copyright Stevens

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Flyer Upstreet 1

Nicht besonders hübscher, aber dank Bosch-Motor aus der Active Line Plus sehr agiler Stadtflitzer, mit 20-Zoll-Bereifung und vollintegrierten Akku im Unterrohr. Der Lenkervorbau ist dreh- und stauchbar, was das Unterstellen erleichtert. Ab 3399 Euro. © Copyright Flyer

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Haibike Flyon Xduro Nduro 10.0

Spaßgerät fürs Gelände mit dem sehr kräftigen (120 Newtonmeter Drehmoment) Motor von TQ-E im Tretlager, mit 180 Millimeter Federweg und einem vollintegrierten Akku von Technologiepartner BMZ, der 630 Wattstunden Strom speichert. Für 8999 Euro gäbe es alternativ auch ein Motorrad. © Copyright Haibike

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Flyer Uproc 7 4.10

Offroad-Alleskönner der Enduro-Klasse, vollgefedert (160 mm Federweg) und mit großem Akku (630 Wattstunden) sowie neuem XO-Antrieb von Panasonic. Für 4299 Euro. © Copyright Flyer

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Stevens E-Wave

Der Einstieg für Umsteiger in den E-Geländesport. Mit Bosch-Mittelmotor und 400 Wattstunden-Akku. Gefedert wird nur vorne. Hinten wird lediglich geschaltet – mit einer 9-fach-Gruppe von Shimano. Für 2399 Euro. © Copyright Stevens

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Cannondale Moterra Neo 1

Dank vollintegriertem Akku sehr gefälliges E-Fully für Trailabenteuer nach Feierabend. Für den Vortrieb sorgt der Performance CX-Motor von Bosch, für die richtige Übersetzung die nagelneue Gruppe GX Eagle von Sram mit 12 Gängen. Für 5799 Euro. © Copyright Cannondale

Megatrend Integration

Ein Haupttrend heißt weiterhin Integration: Die Lithium-Ionen-Akkus verschwinden vollständig oder größtenteils im Rahmen und speichern obendrein auch noch mehr Energie als in der Generation davor. Auch die Elektromotoren werden kräftiger, aber auch kleiner und kompakter, so dass sie leichter verbaut werden können und nicht mehr als klobige Einheit am Tretlager hängen. Und das Smartphone festigt seine Schlüsselposition am Rad: Über Apps lassen sich Funktionen des Rads steuern, aber auch dei Motorcharakteristik und damit beispielsweise die Reichweite verändern.

Nichts was es nicht gibt

Der andere Trend heißt Differenzierung. Für die unterschiedlichen E-Rad-Gattungen gibt es ein größere Vielfalt an Motoren mit den entsprechenden Charakteristika: sanfter Schub in der Stadt, hohe Reichweite für Reisen, kräftiger Schub im Gelände. Auch die Bedienung richtet sich nach dem Nutzen: E-MTBs brauchen kein Display am Lenker, bei E-Citybikes reichen einige wenige Information. Nur Komfort- und Reise-Pedelecs haben die volle Ausstattung mit großem Farbdisplay und integriertem Navi.

E-Bikes boomen. Doch für viele Kaufinteressenten ist es das erste Mal, dass sie sich ein elektrisches Rad zulegen. Worauf muss man beim Kauf achten? E-Bikes

Aber nicht nur bei den Rädern selbst, auch bei Komponenten und Zubehör wird dem Trend E-Bike immer stärker Rechnung getragen: So werden Bremsen mit ABS-Systemen versehen, die ein Blockieren der Räder verhindern. Neue E-Bike-Reifen tragen nicht nur höhe Lasten, sondern sind schlauchlos und absolut pannensicherer. Carbonriemen ersetzen die herkömmlichen Antriebsketten und senken so den Wartungsaufwand. Taschen bekommen geschützte Fächer für einen Ersatz-Akku. Und auch die Schaltungen werden immer besser auf den elektrischen Antrieb abgestimmt – nie war das Angebot und damit die Qual der Wahl größer. Appetit bekommen? Wir haben uns die Neuheiten des Jahres einmal genauer angesehen und aus dem Sortiment unsere zwölf Traumräder des Modelljahres 2019 gewählt.

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