Was hat der Mercedes EQS mit dem Cupra Born, dem Audi e-tron, dem Opel Mokka-e, dem Skoda Enyaq und dem Mercedes EQV gemein? Korrekt: All diese Autos sind elektrisch angetrieben. Und sie haben noch eine Gemeinsamkeit: Seit Dienstagabend ziert sie ein „Goldenes Lenkrad“. Natürlich nicht in echt, sondern nur im übertragenen Sinne und ganz symbolisch: Bei dem „Goldenen Lenkrad“ handelt es sich um die bekannte Auszeichnung, die BILD am SONNTAG und die europäische AUTO-BILD-Gruppe seit mittlerweile 45 Jahre vergeben.

EDISON war als Partner der AUTO BILD bei der Preisverleihung in Berlin dabei – zusammen unter anderem mit dem geschäftsführenden Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und VDA-Präsidentin Hildegard Müller, den Auto-Managern Oliver Blume (Porsche), Markus Duesmann (Audi), Wayne Griffiths (Seat/Cupra), Ola Källenius (Daimler), Uwe Hochgeschurtz (Opel), Klaus Rosenfeld (Schaeffler), Thomas Schäfer (Skoda), André Schmidt (Toyota Deutschland) undundund.

Elektroautos siegten in sechs von elf Kategorien

Und wie es der Zufall wollte, räumten Elektroautos diesmal so viele Preise ab wie nie zuvor in der Geschichte des Autopreises. Zudem vergab eine Fachjury ein Goldenes Lenkrad für die „Beste Innovation“ des Jahres an die Elektro-Achse des Technologie-Zulieferers Schaeffler. Die Einheit aus Elektromotor und Getriebeachse ermöglicht durch ihren modularen Aufbau und kompakte Bauform die einfache Elektrifizierung unterschiedlicher Fahrzeugplattformen.

Audi e-tron GT und Audi RS e-tron GT
Elektromobilität in seiner schönsten Form
Der Audi e-tron GT wurde von einer Fachjury zum schönsten Elektroauto des Jahres gekürt und meinem Goldenen Lenkrad ausgezeichnet. Foto: Audi

Vor allem in der Kategorie „Familienauto“ zeigte sich, dass beim Wettbewerb der Antriebskonzepte das Pendel immer stärker in Richtung Elektroantrieb ausschlägt: Der vollelektrische Mercedes EQV setzte sich hier gegen den teilelektrifizierbaren VW Multivan und den dieselgetriebenen Hyundai Staria durch.

Skoda Enyaq schlägt Konzernbrüder

Und interessant auch: In der Kategorie „SUV Elektro“ trafen beim finalen Kräftemessen auf dem Testgelände am Lausitzring drei Elektroautos des Volkswagen-Konzerns mit identischer technischer Basis aufeinander: Der Skoda Enyaq, der VW ID.4 und der Audi Q4 e-tron. Und nach dem Urteil der hochkarätigen Fachjury konnte von Gleichstand keine Rede sein. Am Ende setzte sich der Tscheche aus Mlada Boleslav klar gegen seine Brüder aus Ingolstadt und Zwickau durch, aufgrund eines besseren Preis-/Leistungsverhältnis, aber auch aufgrund eines effizienteren Antriebs.

Der Opel Mokka-e wurde als „Bestes Auto unter 25.000 Euro gekürt“, der Audi e-Tron zum schönesten Auto des Jahres. Der nagelneue Cupra Born trug in der Kategorie „Klein- und Kompakt Elektro“ den Sieg davon – gegen den Mercedes EQA und den Volvo C40. Und im direkten Vergleich mit Audi e-tron und Hyundai Ioniq 5 in der Kategorie „Mittel- und Oberklasse Elektro“ ging der Mercedes EQS als Sieger hervor. Die Jury überzeugte hier vor allem der hohe Komfort des Stromers und die erstklassige Konnektivität. Der Audi e-tron punktete beim Fahrspaß und beim Antrieb, der Hyundai Ioniq 5 beim Preis-/Leistungsverhältnis, aber auch in den Kapiteln Alltagsnutzen und Verbrauch.

„AutoBild“ wird klimaneutral

Tom Drechsler, Chefredakteur von AutoBild, zeigte sich bei der Preisverleihung beeindruckt vom guten Abschneiden der Stromer. „In diesem Jahr sind über 50 Prozent aller Gewinner elektrifiziert. Die Automobilindustrie und alle Zulieferer durchlaufen die größte Transformation ihrer Geschichte. Aber wir sind wie unsere Käufer und Leser: Noch fahren wir in der Mehrheit nicht emissionsfrei. Doch wir können – anders als viele andere – schon heute etwas tun.“ Um „Mobilität für alle zu bewahren“ werde die Zeitschrift AUTO BILD deshalb im kommenden Jahr „sukzessive klimaneutral“: „Jeden Kilometer, den wir fahren, jedes Papier, dass wir bedrucken, jede Seite, die wir online publizieren, werden wir klimaneutral stellen.“ Kurzfristig nicht reduzierbare Emissionen würden ab dem Geschäftsjahr 2022 mit zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen.

EDISON wird seinem Partner auf diesem Weg selbstverständlich folgen.

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Hm, war das eine rein nationale Veranstaltung? Die Auswahl scheint mit doch ziemlich „Germanen-lastig“.

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    • Franz W. Rother

      Definitv nicht, in der Jury sind/waren auch Kollegen von der Schwesterzeitschrift in Großbritannien aktiv.

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