Wie beim Topmodell der Siebener Baureihe haben BMW-Kunden künftig auch beim 4,50 Meter langen X1 die freie Wahl des Antriebskonzepts. Den kompakten SUV gibt es ab November wahlweise als Benziner und Diesel, als Plug-in Hybrid, aber auch erstmals als Vollstromer iX1. Aber auch bei Design und Platzangebot macht die Modellreihe nochmals einen Schritt nach vorn.

Die beiden Plug-in-Hybriden werden vom bekannten 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo angetrieben, der jeweils von einem Elektromotor unterstützt wird. Die Systemleistung des X1 25e liegt bei 180 kW (245 PS), während der 30e mit einer Spitzenleistung von 240 kW (326 PS) aufwartet. Den Höchstgeschwindigkeiten von 190 bzw. 205 km/h stehen Normverbräuche von 0,8 bis 1,1 Litern auf 100 Kilometern gegenüber. Im Elektromodus beträgt die Reichweite nun 80 Kilometer. Angeboten werden die beiden Teilzeitstromer zu Preisen ab 47.550 (X1 xDrive 25e) und 49.950 (X1 xDRive 30e). Den Umweltbonus sollte man nicht mehr einkalkulieren – der fällt nach Stand der Dinge wohl zum Jahresende weg.

Blau heißt elektrisch
Den BMW X1 gibt es wahlweise mit Verbrennungsmotoren, als Plug-in Hybrid und als Stromer. Letzteren kennzeichnen unter anderem die blauen Applikationen an den Schwellern und Stoßfängern. Fotos: BMW

Finanzielle Förderung gibt es im kommenden Jahr nur noch für das Topmodell – den vollelektrischen BMW iX1 xDrive 30, der zu Preisen ab 55.000 Euro angeboten wird. Mit Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse kommt das Elektroauto mit der fünften Generation der i-Drive-Technologie auf eine Spitzenleistung von 230 kW oder 313 PS bei einem maximalen Drehmoment von 494 Newtonmetern. Ein Boost-Taster setzt dabei die letzten 30 kW frei.

64,7 kWh-Akku für über 400 Kilometer Reichweite

Nach Werksangaben spurtet der Stromer in 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Bei 180 km/h wird der Antrieb automatisch abgeregelt. Sein Akku mit einer Kapazität von 64,7 kWh soll mit einem Normverbrauch von 17,3 kWh /100 Kilometer Reichweiten zwischen 418 und 438 Kilometern ermöglichen – Letzteres wohl eher bei ausschließlichem Betrieb im Stadtverkehr.

Geladen wird der Strom an der Gleichstrom-Station mit einer maximalen Ladeleistung von 130 kW. Wechselstrom kann an einer Wallbox serienmäßig mit 11 kW aufgenommen werden. Gegen Aufpreis wie beim neuen Renault Mégane E-Tech aber auch mit 22 kW.

Innenraum des BMW iX1 wächst spürbar

Das Platzangebot des BMW iX1 ist im Vergleich zu seinem Vorgänger spürbar gewachsen. Das liegt nicht nur am Längenzuwachs von knapp fünf Zentimetern auf 4,50 Meter, sondern auch einem Plus an Radstand (2,2 cm), Breite (2,4 cm) sowie Spurweite (3,1 cm). Das bringt nicht nur mehr Platz ins Innere, sondern sicher auch ein nochmals verbessertes Fahrverhalten.

Gründlich aufgeräumt
Der Fahrer des BMW iX1 blickt auf zwei leicht gekrümmte Monitore. Es gibt eine Möglichkeit zum induktiven Laden des Smartphones, ein Head-up-Display – aber keinen Dreh-/Drücksteller mehr.

Serienmäßig sind Details wie LED-Scheinwerfer, eine neue Instrumententafel sowie mindestens 17 Zoll große Aluräder. Das Ladevolumen liegt je nach Antriebsvariante zwischen 490 und 1.600 Litern, die sich hinter der elektrischen Kofferraumklappe leicht beladen lassen. Etwas überraschend: im Fond gibt es zwar USB-Anschlüsse, jedoch keine beheizte Rückbank.

Der Fahrer blickt auf 10,25 Zoll große, leicht gekrümmte Digitalinstrumente. Und die Klimatisierungs- sowie Komfortfunktionen lassen sich über einen 10,7 Zoll großen Zentralbildschirm oder per Sprache steuern. Der beliebte Dreh-/ Drücksteller ist Vergangenheit.

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