Foto: Audi

Der Audi e-tron gilt ja nicht gerade als Reichweiten-König, was am hohen Verbrauch und üppigen Gewicht liegt. Beim neuen e-tron Sportback 55 mit Fließheck haben die Ingolstädter nun einigen Feinschliff betrieben und konnten die Reichweite laut Norm auf 448 Kilometer hochschrauben. 37 Kilometer mehr als beim klassischen e-tron. So hilft der E-Motor an der Vorderachse nur noch mit, wenn er wirklich gefordert ist. Von dieser und weiteren Effizienzmaßnamen wird künftig auch der klassische E-Tron im Kastenformat profitieren. Kosten wird der Sportback ab 83.150 Euro, erhältlich soll er ab Frühjahr 2020 sein.

Seine Premiere erlebte der Sportback auf der Auto Show in Los Angeles. Dort enthüllte Konzern-Mutter Volkswagen zeitgleich den Space Vizzion, ein Stromer im klassischen Kombi-Format. Er könnte eine Alternative für all die werden, denen die üblichen SUVs zu groß sind, ein ID.3 aber zu klein. Der Marktstart steht offiziell noch nicht fest, intern wird von 2021 gesprochen. Die Reichweite der Studie ist mit 590 Kilometern durchaus üppig. Die Einstiegsversion mit Heckantrieb soll unter 40.000 Euro zu haben sein.

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Eine Million Kilometer mit dem Tesla

Hansjörg von Gemmingen ist ein begeisterter Autofahrer – sonst hätte er es kaum geschafft, sage und schreibe eine Million Kilometer mit seinem Model S von Tesla zurückzulegen. Das hat dem deutschen Devisenhändler nun einen Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“ eingebracht. Und nebenher hat er bewiesen, wie haltbar mittlerweile die Akkus in den Elektroautos sind. Zwar hat Tesla die Batterie tauschen müssen, aber dennoch hielten sie jeweils Hundertausende Kilometer. Das schafft heute kaum ein Verbrenner.

Ob der Ford Mustang Mach-E auch das Zeug zum Langstreckenrenner hat, wird sich erst ab Herbst kommenden Jahres zeigen, wenn die ersten Modelle an die Kunden gehen. Klar ist, dass er wie das Model Y ein SUV Crossover ist – und der Preis von 46.900 Euro kombiniert mit der Reichweite ein interessantes Angebot ergeben. Konzernerbe Bill Ford träumt jedenfalls schon bei der Präsentation vor kurzem davon, dass der Mach-E „einschlägt wie ein Blitz“.

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Der Hinweis auf den Tesla mit 1 Mio km finde ich nur sehr eingeschränkt pressetauglich. Das die Chassis die Strecke schaffte, ist wohl ein Qualitätszeichen. Aber mit zwei Akkupacks und drei E-Motoren hat er eben nicht 1 Mio km geschafft. Also vielleicht durchschnittliche 330.000 km. Dafür gab es ein Prius Taxi in Wien, das mit der kompletten Erstausstattung mehr als eine Mio km gefahren ist. Weiß gar nicht, ob Edison diese Nachricht jemals veröffentlicht hat. Äpfel und Birnen!

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    • Franz W. Rother

      In der Tat: Prius (Hybrid) verglichen mit Tesla (Batterieauto) oder Apfel und Birne. Es gab auch schon (eine ganze Reihe) Dieselfahrzeuge, die 1 Million Kilometer geschafft haben. Der Tesla-Fahrer ist aber der erste, der eine solch hohe Laufleistung geschafft hat. Das verblüfft auch die Autohersteller selbst, die in der Regel nur eine Garantie auf die Batterie von 8 Jahren und eine Laufleistung von 180.000 km geben.

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