Mina Tander, (Jahrgang 1978), ist eine der beliebtesten Schauspielerinnen in Deutschland. Einem breiten Publikum wurde die Mimin in der Komödie „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ – ebenso in der Fortsetzung „Antonio, ihm schmeckt’s nicht“ bekannt.  In der amerikanischen Fernsehserie war Mina Tander  in der Serie „Berlin Station“ als Agentin Esther Krug zu sehen. Zuletzt war wirkte sie in dem Dreiteiler „Unter Leuten- ein zerrissenes Dorf“ mit. Demnächst ist sie in der Fortsetzung von „HuiBui – das Schlossgespenst“  und in der internationalen Kinoproduktion „Lipstick on the Gras“ zu sehen. Die gebürtige Kölnerin lebt mit Mann, dem Regisseur Elmar Fischer  und zwei Kindern in Berlin.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz liegen Mina Tander sehr am Herzen, weshalb sie sich schon seit einigen Jahren intensiv mit der Elektromobilität beschäftigt. Schon sehr früh fuhr sie einen Opel Ampera, inzwischen gehört auch ein Opel Corsa-e zum familiären Fuhrpark – der deutschen Traditionsmarke ist die Schauspielerin seit vielen Jahren verbunden, auch als Produkterproberin. „Die emotionale Bindung zur Marke ist vergleichbar mit der zur besten Freundin“, sagt sie. In dem Zusammenhang testete sie auch kürzlich den neuen Opel Mokka-e. Geladen werden die Stromer zu Hause – mit Ökostrom.


Frau Tander, was reizt Sie an Elektroautos?

Ich liebe es ein E-Auto zu fahren, denn man fährt mit gutem Gewissen: Ich stehe an der Ampel und weiß, dass ich die Leute nicht verpeste.

Reichweitenangst haben Sie keine?

Nein. Die Ladesituation wird in Berlin immer besser. Als ich den ersten Ampera vor sechs Jahren fuhr,  da sah es noch ganz anders aus.

Elektroautos sind bei Frauen sehr beliebt. Ist weibliche Mobilität anders als die von Männern?
Ich finde es in Zeiten von sich aufweichenden Geschlechterrollen schwierig, diesen Begriff anzunehmen. Ich kann nur von mir ausgehen, quasi als eine sich selbst als weibliche definierende Person. Und da kann ich persönlich sagen, dass es mir um Dinge wie geringe Emission, Familien-Kompatibilität und Sicherheit geht, sowie ein leises Fahren.

In welchen Bereichen müsste mehr für Frauen getan werden, z.B. in den Bereichen Sicherheit, Komfort, gezielte Ansprache? 
Ich fände gut, wenn auf die in der Regel geringere Körpergröße von Frauen mehr Rücksicht genommen würde. Da hat sich in den letzten 20 Jahren zwar viel getan, aber ich denke, da ist noch Spielraum.

Fühlen Sie sich sicher, wenn sie in Berlin mit dem Auto unterwegs sind?
Meistens ja. Ich glaube, es spielt eine große Rolle, mit welcher Einstellung man selbst fährt, ob voller Angst, Unsicherheit, oder Aggressivität. Oder eben souverän, aufmerksam und entspannt. Ich versuche, mich nicht so schnell, oder nicht zu lange zu ärgern, dann fahre ich selbst auch besser.

Sie nutzen ja sicher in Berlin auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Fühlen Sie sich da auch sicher?

Leider nicht wirklich. Ich bin schon vorsichtig und versuche, die anderen Passagiere im Auge zu behalten, aber auch da entspannt zu bleiben.

Wie oft nutzen Sie überhaupt öffentliche Verkehrsmittel – und auch das Fahrrad?
Das Rad nutze ich hier am Rand von Berlin in unserem kleinen Berliner Dorf sehr häufig. In die Stadt komme ich damit leider nicht, außer, ich plane über eine Stunde Fahrt ein. Durch die Pandemie-Situation verzichte ich derzeit auf öffentliche Verkehrsmittel, die leider auch hier draußen nicht gut ausgebaut sind.

Das Auto ist also für Sie noch alternativlos?

Hier wo ich wohne, ist das Auto leider noch unverzichtbar. Aber Carsharing habe ich selbst gemacht, als ich noch in Köln gelebt habe. Und ich wünsche mir hier draußen durchaus besser ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel. Zudem denke ich, die E-Mobilität ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man auf das Auto nicht verzichten kann.

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