Viel getan hat sich durch die Überarbeitung des elektrischen Mini Countryman nicht, doch ein neues Akkupaket mit modifizierten Zellen könnte seine Beliebtheit bei der Kundschaft durchaus steigern. Bisher lag die WLTP-Normreichweite des Kompakt-SUV mit 462 Kilometern hinter so manchem Wettbewerber. Ein neuer Inverter aus Siliziumkarbid, verbesserte Radlager und eine kleine Anhebung der Batteriekapazität von 64,6 auf 65,2 kWh sorgen nun für einen Reichweitenzuwachs, der zumindest das Basismodell Mini Countryman E die 500-Kilometer-Marke knacken lässt. Ansonsten bleibt beim 150 kW oder 204 PS starken Elektro-Crossover alles beim Alten.

Neue Radlager, ein neuer Siliciumcarbid-Inverter sowie neue Zellen im Batteriepaket sorgen dafür, dass der vollelektrische Mini Countryman E ohne Ladepause bis zu 500 Kilometer weit stromern kann. Foto: Mini
Die gleichen Modifikationen bekommt natürlich auch die leistungsstärkere Allradversion Mini Countryman SE All4. Hier beträgt die Antriebsleistung unverändert 230 kW oder 313 PS, die Höchstgeschwindigkeit weiterhin 180 km/h. Hier steigt durch die Feinarbeit an Fahrwerk und Energiepaket die Normreichweite von 432 auf 467 Kilometer. Geordert werden können die „neuen“ Countryman-Modelle ab sofort, beim Händler stehen sie ab März. Zu Preisen ab 38.120 Euro für das Basismodell im „Essential“-Trim und 43.320 Euro für den Allradler Countryman SE ALL4.