Überraschung aus Spanien: Der vollelektrische Nachfolger des Seat Ibiza startet 2025 bei der edlen Power-Tochtermarke Cupra, die es erst seit 2018 gibt. Produziert wird er im künftigen Mehrmarken-Werk Martorell, wo nach dem jüngsten Beschluss der Konzern-Planungsrunde 70 noch andere Kompakt-Stromer der Marken VW und Skoda entstehen sollen. Die endgültige Entscheidung steht zwar noch unter Vorbehalt von gewissen Rahmenbedingungen und auch staatlichen Zuschüssen, wie Konzernchef Herbert Diess in einer Pressekonferenz darlegte. Intern gilt das Risiko eines Scheiterns des Projekts allerdings als gering.

Der vollelektrische Cupra „Urban“ hat mit 4,08 Meter Länge fast das identische Maß des Ibiza und nutzt die verkürzte Version der konzernintern schon im VW ID.3 eingesetzten Modularen Elektro-Baukastens. Die gut 300 Kilo schwere Batterie liegt flach im Unterboden, sie kommt anfangs mit einer Kapazität von rund 58 kWh, was eine Reichweite von über 400 Kilometern erlaubt. Das wäre nach heutigem Stand ein Spitzenwert in der Kleinwagenklasse.

Immerhin sind 2025 wohl bereits die neuen Einheitszellen von VW im Einsatz, voraussichtlich schon in der Lithium-Eisenphosphat-Version. Die Leistung des E-Motors dürfte bei gut 170 kW liegen, der Sprint auf Tempo 100 in 6,5 Sekunden absolviert sein. Das günstigere Basismodell sollte später bei 110 kW (150 PS) liegen. Preise? Zwischen 20.000 und 25.000 Euro.

Optisch ähnelt der Kleine der Studie »UrbanRebel«, die Cupra im Herbst auf der Münchner IAA gezeigt hatte. Seat-Chef Wayne Griffiths hatte da schon den Hinweis gegeben: „Denken Sie sich den Frontspoiler und den großen Heckflügel weg, dann haben Sie das Design unseres elektrischen City-Flitzers.“

Genau, das hat unser EDISON-Designer mal schnell erledigt.

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