Schick sieht er aus, der erste Stromer von Subaru. Und der Name des Modells ist deutlich eingängiger als der des Schwestermodells von Toyota namens bZ4X: „Solterra“ haben die Japaner das vollelektrische Crossover getauft, das im Sommer kommenden Jahres auf den Markt kommen soll, mit FRont- wie mit Allradantrieb an dem

Subaru bedeutet so viel wie „zusammentun“. Immerhin hält Toyota seit 2019 einen Anteil von 20 Prozent an dem Unternehmen aus Tokio, das bald sein 70-jähriges Bestehen feiert. Sowohl die Plattform wie auch den Antrieb teilen sich die beiden neuen Stromer von Toyota und Subaru – nur das Design unterscheidet beide voneinander.

Lenkrad noch auf der falschen Seite 
Blick in den Innenraum des vollelektrischen Solterra, der in Europa natürlich auch als Lenkslenker angeboten wird. Foto: Subaru
Lenkrad noch auf der falschen Seite
Blick in den Innenraum des vollelektrischen Solterra, der in Europa natürlich auch als Lenkslenker angeboten wird. Foto: Subaru

Beide Fahrzeuge verfügen über einen Radstand von 2,85 Metern und ein Gewicht von rund zwei Tonnen. Für den Vortrieb sorgt bei der frontgetriebenen Variante des Solterra ein 150 kW (204 PS) starker Elektromotor. Beim Allradler fügen sich zwei Motoren mit jeweils 80 kW (109 PS) zu einer Gesamtleistung von 160 kW (218 PS). Gespeist werden die Motoren mit Strom aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Speicherkapazität von 71,4 Kilowattstunden für Reichweiten von bis zu 530 Kilometern. Der Akku lässt sich an einem Gleichstromlader mit 150 Kilowatt laden. An der Wallbox beträgt die Ladeleistung maximal 6,6 Watt – mehr gibt das Netz in Japan nicht her. Für die in Europa angebotenen Fahrzeuge könnte die Ladeleistung aber noch steigen: Der Toyota soll hierzulande immerhin 11 kW bieten.

Mit weiteren technischen Details hält sich Subaru noch zurück. Fahrleistungen nennt Subaru noch keine, doch dürften diese mit dem Toyota bZ4X identisch sein. Der sprintet in 8,4 (Frontantrieb) bzw. 7,7 Sekunden (Allradler) auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h.

Auch zum Verkaufspreis in Europa gibt es noch keine Aussagen. Wir tippen mal auf einen Startpreis um die 40.000 Euro.

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