Viele Jeep-Fans sind ausgemachte Offroader. Doch gerade unter dem Dach des Stellantis-Konzerns soll sich der amerikanische Autohersteller zu einer trendigen Lifestylemarke mit Premiumcharme entwickeln. Um Volumen zu generieren und neue Käuferschichten zu finden, bekommen daher verschiedene Modelle von Stellantis-Schwestermarken nunmehr auch einen rustikal-edlen Jeep-Hut. Nach dem erfolgreichen Renegade wurde so der Jeep Avenger als neues Einstiegsmodell kreiert. Zunächst als reines Elektroauto angekündigt, wird der in Polen gefertigte kleine SUV für den europäischen Markt inzwischen auch in einer benzingetriebenen Version und als e-Hybrid auch in einer mildhybriden Version mit 48-Volt-System angeboten. Die für einen Jeep eigentlich obligatorische Allradversion fehlte allerdings bislang.

Zwei E-Motoren und ein Verbrenner

Das ändert sich nun mit dem Jeep Avenger 4xe. Natürlich ist auch der noch kein echter Geländewagen, aber zumindest ein Allradler, der nicht nur in alpinen Regionen das Fortkommen bei Eis und Schnee sichern soll. „Der neue Jeep Avenger 4xe stellt einen Meilenstein für die Marke dar. Die neueste Version unseres Erfolgsmodells vereint kompakte Abmessungen und Vielseitigkeit mit der Leistung des Allradantriebs“, wirbt Eric Laforge, der Europachef der US-Marke. „Das Ergebnis ist eine unvergleichliche Fähigkeit und ein dynamischeres Fahrerlebnis. Der neue Avenger 4xe vervollständigt das Angebot der Marke an 4×4-SUVs in allen Segmenten.“ So weit die Werbeeinblendung.

Buntes Allerlei 
Als erstes Elektroauto der Marke vorgestellt, gibt es den in Polen gefertigten Jeep Avenger inzwischen auch als Benziner und als Mildhybrid. Ende des Jahres kommt nun auch eine Version mit Allradantrieb hinzu: Der Markt verlangte es so. Bild: Jeep
Buntes Allerlei
Als erstes Elektroauto der Marke vorgestellt, gibt es den in Polen gefertigten Jeep Avenger inzwischen auch als Benziner und als Mildhybrid. Ende des Jahres kommt nun auch eine Version mit Allradantrieb hinzu: Der Markt verlangte es so. Bild: Jeep

Der Avenger 4xe wird von einem 100 kW oder 136 PS starken Verbrennungsmotor angetrieben, der von zwei kleinen Elektromotoren mit je 21 kW (29 PS) Leistung und 190 Nm Drehmoment unterstützt wird – in Summe kommen da also 142 kW zusammen. Kombiniert ist das 48-Volt-Mild-Hybridsystem mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe mit integriertem Elektromotor, das vollelektrische Fahren immerhin bei niedrigen Geschwindigkeiten ermöglicht.

Preis für den Allradler steht noch nicht

Bisher war der frontgetriebene Jeep Avenger zu Preisen ab 25.000 Euro als Benziner, für 27.000 Euro als e-Hybrid (mit jeweils 74 kW oder 100 PS starkem Antrieb) sowie für 38.000 Euro als Stromer mit 115 kW (156 PS) Leistung zu bekommen . Was der Avenger 4xe kosten wird, verrät Jeep noch nicht – Marktstart ist erst im vierten Quartal 2024.

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