Um es kurz zu machen:

Für Wenigfahrer ist nach der Studie der „Einfach-Strom-Laden“-Vertrag von Maingau eine gute Wahl. Die Jahreskosten wären (bei dem angenommenen Fahrprofil) mit 290 Euro überschaubar, es gebe keine Grundgebühr und keine Roaming-Zusatzkosten. Und wer Energiekunde von Maingau werde, zahle unterwegs am Schnelllader für die Kilowattstunde Gleichstrom nur 38 Cent – Ionity ausgenommen. Auch mit dem Vertrag „Düsselstrom mobil flex“ der Stadtwerke Düsseldorf, mit EnBW mobility+, ADAC e-Charge sowie „Mein Autostrom unterwegs“ von Enviahttps://www.enviam.de/elektromobilitaet/privatkunden/elektroauto-unterwegs-laden Mitteldeutsche Energie sei man gut bedient.

Timo Sillober von EnBW im Ladetalk Timo Sillober ist Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW. In der Funktion leitet er auch den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Wie gut. Denn da gäbe es einiges zu besprechen. Laden

Auch für Durchschnittsfahrer ist der EnviaM-Vertrag demnach eine gute Wahl, auch wegen einer Session-Fee von nur 9,50 Euro pro Ladung am Schnelllader und einem Strompreis von 30 Cent am AC-Lader. Pro Jahr sollte man (bei dem angenommenen Fahrprofil) mit insgesamt 503 Euro über die Runden kommen. Ähnlich preiswerte Lösungen für diese Zielgruppe bieten wiederum die EnBW sowie die Stadtwerke Düsseldorf und Düren.

Autostrom unbegrenzt für 40 Euro im Monat

Und Vielfahrer? Für die hat EUPD Research gleich zwei Empfehlungen: Für Pfennigfuchser die E-Power-Card des hessischen Versorgers Energieried. Gegen eine Grundgebühr von 60 Euro im Monat (bei Energiekunden sind es sogar nur 40 Euro) kann im gesamten europaweiten Roamingnetz von Energieried ohne Zusatzkosten, also kostenlos und unbegrenzt Strom gezapft werden. Wie lange das „Einführungsangebot“ gültig ist, lässt sich allerdings nicht sagen. Wer auf der sicheren Seite sein will, wählt den Vielladertarif der EnBW, zahlt dann eine Monatsgebühr von 4,99 Euro und bekommt den Wechselstrom für 29 Cent pro Kilowattstunde, Gleichstrom für zehn Cent mehr. Bei der angenommenen Jahresfahrleistung würde man dann bei Unterwegs-Stromkosten von 2546 Euro landen.

„Für Vielfahrer sind Flatrate-Tarife oder Tarife mit Pauschalpreisen vorteilhaft, um den hohen Ladebedarf kostengünstig abzudecken“, so Projektleiterin Koch. Für Wenigfahrer lohnten sich solche Angebote hingegen nicht. Hinschauen und vergleichen sollten sie trotzdem: Die meisten Autostromtarife haben nur kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ist deshalb meist schnell realisiert.

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